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Der Rote Hang und der gelbe Kalkstein

Jeder Wein ist wesentlich von dem Boden geprägt, auf dem die Rebe wächst. Einen spannenden Boden zu haben ist ein Geschenk, aber gleich zwei unterschiedliche Besonderheiten zu haben ein großes Glück.

 

Pettenthal

Der Boden in der Lage PETTENTHAL hat nur eine geringe Auflage bis die Wurzeln den massiven Fels erreichen. Diese kargen Bedingungen ergeben ein langsames Wachstum und auch kleine Trauben mit kleinen Beeren.

Orbel

Unser alter Weinberg in der Lage ORBEL gibt seit Jahren sehr mineralische und vielschichtige Rieslinge. Der Südhang und die durch die Hanglage besondere Sonnenintensität verwöhnen die Trauben während der ganzen Vegetation. Das Ergebnis sind goldgelbe Rieslingtrauben mit kleinen Beeren.

Heiligenbaum

Die Lage HEILIGENBAUM ist eine der kleinsten Lagen im Roten Hang. Die Südausrichtung ergibt eine sehr gute Sonneneinstrahlung und hohe Tagestemperaturen. Der Weinbeg ist umgeben von einer alten Bruchsteinmauer. Diese Mauer schützt vor dem Wind und so finden wir dort ein besonderes Kleinklima.

Der Rote Hang

Das Rotliegende entstand vor etwa 280 Millionen Jahren. Zu dieser Zeit gab es noch keine großen Saurier auf der Erde und bis zum Erscheinen der ersten Menschen sollten noch 278 Millionen Jahre vergehen.

Die rote Farbe ist auf Eisenverbindungen zurückzuführen, die sich unter den subtropischen Klimaverhältnissen gebildet haben. Durch den Druck der Überlagerung über Jahrmillionen entstand aus dem Tonschlamm Tonstein und aus lockerem Sand fester Sandstein. Ihre Eigenschaften sind denen von Schiefer ähnlich.

Der gelbe Kalkstein

Die Kalksteine, aus denen sich dieser Boden entwickelt, sind Reste eines Kalkalgenriffs, das vor 23 Millionen Jahren in einem tropischen Meer, das Rheinhessen bedeckte, entstand. Überall in diesen Weinbergen sind mächtige Kalkadern zu finden.

Wegen der fortwährenden Abtragung und der kurzen Dauer seit der Erwärmung des Klimas ist die Bodenbildung nur flachgründig. Die Wurzeln der Reben wachsen im Laufe der Jahre durch diese steinigen Böden und nehmen die Mineralien aus diesen Steinen auf.

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